Kinderfest in Pausa - Schatzsuche

Für 17 Kinder mit ihren Betreuern aus den Gemeinden Greiz, Mühltroff und Pausa wurde dieser Sonntag zu einem besonderen Erlebnis.

Am frühen Sonntagmorgen trafen sich die beiden Pausaer Religionsschüler Johan und Theo mit den Jugendlichen Richard und Julian, um den Kirchenraum für den Gottesdienst vorzubereiten. An der Tür begrüßten sie die Geschwister und die eingeladenen Kinder, wobei jeder ein Namenskärtchen ausgehändigt bekam. Der Blumenschmuck war außergewöhnlich. Am Vortag hatten die Kinder zum Gemeindefest in Pausa mit Hilfe der Großen 15 sehr schöne, ganz verschiedene Gestecke zusammengestellt. Ergänzt mit ein paar Musikinstrumenten und Fingerpuppen war dann die ganze Kirche geschmückt.

Evangelist Dirk Mörchel, Beauftragter für die Kinder im Kirchenbezirk Plauen, legte allen Gottesdienstteilnehmern den Gedanken in die Herzen, das Wichtige als Schatz im Leben herauszufinden und alles dafür zu tun, ihn zu bekommen und zu behalten. Die Gleichnisse Jesu vom Schatz im Acker oder vom reichen Kornbauern helfen dabei zu ganz persönlichen Entscheidungen.

Den gesamten Gottesdienst gestalteten die Kinder mit Gesang, Flöten, Geigen oder Keyboard sehr abwechslungsreich. Drei Saxophone waren mehrmals zu hören. Auch die Rezitation eines Liedtextes durch Christian aus Greiz, zu dem die Flötengruppe spielte, beeindruckte. Am Ende bedankten sich die „Großen“ mit dem Liedvers „Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn…“

Der anschließende 50-minütige Fußmarsch eröffnete viele Gelegenheiten, zu allererst sich untereinander, aber auch die Stadt Pausa, die sich als "Mittelpunkt der Erde" bezeichnet, näher kennenzulernen. Nach der Besichtigung der Erdachse ging es weiter Richtung Unterreichenau, wo alle für die weiteren Aktivitäten gestärkt wurden.

Es dauerte nicht lange, da fand man die Kinder gemeinsam am Riesenschwungtuch, beim Bauen einer Brücke oder beim Fußballspielen. Büchsenschießen, Malen, Basteln und viele Gespräche ließen die Zeit bis zum Abend schnell vergehen. Bleibende Erinnerungen entstanden aus vielen farbigen Händeabdrücken auf einem großen Tuch und einer Erinnerungskarte mit kleinen Fotos vom Tagesgeschehen. Manche selbstgestaltete Kerze ging mit in die Familien nach Hause. Das Erleben, viele Freunde zu haben, wird den Kindern in der kommenden Zeit bleiben. Sie freuen sich schon auf die nächsten Begegnungen.

W.K.