Eine Gemeinde macht Urlaub

Am 14. Mai war es soweit: Unsere Pausaer Gemeinde ging auf Reisen - gen Osten! Nach reichlich drei Stunden waren wir da – in der Europastadt Görlitz.

Das Hotel „Alt Görlitz“ im Zentrum bot allen 31 Urlaubern ein tolles Quartier. Dem gemeinsamen Mittagstisch folgte eine Rundfahrt mit dem Görlitzer „Stadtschleicher“. Er begleitete die Besucher auf einer unterhaltsamen Reise durch die historische Stadt und bot interessante Einblicke in 500 Jahre europäische Baugeschichte.
Danach stand die Landskron-Brauerei auf dem Plan. Hier fand ein Oldtimertreffen statt, das nicht nur die Männer zum Schwärmen brachte…

Anschließend waren wir mit einigen Görlitzer Glaubensgeschwister verabredet, die uns gern ihre Stadt zeigen wollten. Die einen führten zum „Heiligen Grab“, einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es ist eine Kopie der historischen Stätten in Jerusalem und wird deshalb auch Görlitzer Jerusalem genannt.
Andere gingen in Richtung Zgorzelec, dem polnischen Teil der Stadt. Ja, und die Jugend lieh sich kurzerhand Fahrräder aus, um die Stadt auf ihre Weise zu erkunden…

Am Abend ging es in die „Tonne“, einem typischen Kellergewölbe der Altstadt, wo ein Buffet bereitgestellt worden war. Einige Görlitzer hatten sich in der Zwischenzeit ebenfalls hier eingefunden. Fröhlich saßen wir im Biergarten, so dass wir gar nicht bemerkten, wie schnell die Zeit bis zur „Nachtwächtertour“ vergangen war. Obwohl es leicht zu regnen begonnen hatte, schlossen wir uns dem Nachtwächter auf seinem Rundgang an. Alsbald erzählte er interessante und originelle Geschichten aus dem alten, historischen Görlitz.

Am Sonntagmorgen saßen wir pünktlich zur vereinbarten Zeit im Bus. Jeder hatte gut gefrühstückt, das Gepäck war auch verstaut. Auf zur Kirche!

Eine Glaubensschwester aus Görlitz schilderte ihr Gottesdiensterleben im Nachhinein:

„Der Gottesdienst wurde von beiden Gemeinden gemeinsam umrahmt: Jung und alt, Solisten, Chor und Orchester waren allesamt in das Programm integriert, das klassische, geistliche und moderne Musikstile in sich vereinte.

Während der Predigt hörten wir von unserem Glaubensziel - einer Gemeinsamkeit, die nicht nur unsere beiden Gemeinden verbindet. Darüber hinaus wurde deutlich, dass dieses Ziel sich in Gemeinschaft viel besser erreichen lässt.

Nach dem Gottesdienst gab es einen Brunch, der in den Nebenräumen der Kirche vorbereitet worden war. Hier bot sich nochmals die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Gut gesättigt und mit einem Wohlgefühl traten dann unsere lieben Gäste die Heimreise an.“

Habt Dank für eure Gastfreundschaft! Es war eine schöne Zeit mit euch - voller Freude und Hoffnung auf ein Wiedersehen. Wir werden noch lange von den Erinnerungen zehren!

af