Helle Sterne scheinen auch in Pausa

Die kleine und jugendliche Gemeinde an der sächsisch-thüringischen Grenze hat die Adventszeit genutzt, um mit ihren Kindern, Jugendlichen und dem Chor den Bewohnern im Altenheim "Martinsberg" und ihren Gästen im Gemeindelokal ideelle Geschenke zu verteilen. Es gab nicht nur Weihnachtsmusik zu hören.

Traditionsgemäß fanden am zweiten Adventswochenende die Adventsfeiern im Altenheim „Martinsberg“ und im Gemeindelokal statt.
Das Programm führte musikalisch und anhand von Bildern an der Wand von den biblisch-geografischen Orten der Weihnachtsgeschichte bis hin zu vielen europäischen Ländern. So erhielten die Besucher der beiden Adventsfeiern Einblicke in das damalige und heutige Weihnachtsgeschehen.

Gedichte der Schulkinder, wie z. B. „Nun ist es wieder Weihnachtszeit“, solistische Programmteile der Kinder und Jugendlichen der Gemeinde am Klavier, mit Saxophon und Klarinette gehörten ebenso zum abwechslungsreichen Programm wie die Auftritte der Flötengruppe und des Gemeindechores.

Es wurden zu den in den Liedern benannten Orten passende Hintergrundbilder an die Präsentationswand projiziert. Für Bethlehem diente zum Beispiel das im Jahr 1620 vom niederländischen Künstler Gerhard van Honthorst geschaffene Gemälde „Anbetung der Hirten". Die stimmungsvollen Bilder komplettierten auf diese Art und Weise die Musikvorträge.

Aus diesem stillen Erleben in Bethlehem entstand weltweit Freude, denn Christus brachte seine frohe Botschaft, das Evangelium. Abschließend erklangen Weihnachtsweisen aus vielen Ländern: französische Klänge, russische Wehmut, Melodien aus Ungarn, England, Norwegen, Portugal und Böhmen. „Freue dich Welt" und das gemeinsam gesungene „O du fröhliche" rundeten die musikalische Weihnachtsfeier ab.

Mit einigen Gedanken gelang der große Schritt aus dem Erleben der Heiligen Nacht zur großen Christenschar heute: Was brachte Jesus? ... so, wie ihn die Engel den Hirten ankündigten. Er brachte Licht und ein umfassendes Friedensangebot für alle Länder, für jede Familie, für jeden persönlich. Die Tür zu diesem Angebot ist die von ihm am Kreuz geschaffene Möglichkeit der Erlösung. Den Schlüssel zu dieser Tür hat jeder selbst in der Hand. Er heißt Vergebungsbereitschaft! Diese Gedanken fanden sich in den Inhalten der nun gesungenen und instrumental vorgetragenen Lieder wieder.

Die Zuhörer, darunter 60 Gäste, dankten mit ihrem Applaus für die Darbietungen, für das Herzklopfen, für die vielen Geduld prüfenden Übungsstunden, für die fleißige Mitarbeit zur Vorbereitung... Sie dankten damit auch all denen, die den Kindern das Erlernen eines Musikinstrumentes ermöglichen. Die Freude und die Resonanz ließen erneut erkennen, dass es sich lohnt, mit dem Munde den Glauben an Jesus, sein Evanglium und seine Wiederkunft zu bekennen.

W.K.